„Cancel Culture – Müssen wir den Mund aufmachen?“

Datum:
25.03.2021
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Online via Zoom (Anmeldung siehe unten)

Wir laden Sie zu unserem nächsten Berliner Salon am Donnerstag, 25.03.2021 um 19.00 Uhr ein.

Zum aktuellen Stand der Meinungsfreiheit in Deutschland gibt es sehr unterschiedliche Sichtweisen. „In unserer Gesellschaft kann doch jeder sagen, was er will!“, heißt es aus tonangebenden Kreisen, bis hoch zur Bundeskanzlerin. Allerdings gaben im Jahr 2019 fast 80 Prozent der Teilnehmer einer Allensbach-Umfrage an, bei einigen bzw. vielen Themen sei öffentliche Meinungsäußerung in Deutschland nur mit Vorsicht möglich.

Tatsächlich ist die Meinungsfreiheit in Deutschland rechtlich sehr gut geschützt. Aber man erlebt immer häufiger, wie Menschen aufgrund ihrer Meinung aus ihrem Job gedrängt oder von Veranstaltungen ausgeladen werden. Podiumsdiskussionen, Lesungen und Seminare werden abgesagt oder abgebrochen, weil Aktivisten stören oder Störungen androhen. Protestkampagnen sollen Verlage dazu bringen, bestimmte Bücher nicht herauszubringen oder sich von Autoren zu trennen.

Sind solche „Cancel-Culture“-Aktionen nicht selbst ein zulässiger Ausdruck der Meinungsfreiheit? Sind sie ein begrüßenswertes Korrektiv, das rassistische, sexistische, homophobe oder anderweitig verletzende und politisch fragwürdige Akteure in ihre Schranken weist? Oder führen sie zu einer Verarmung des kulturellen Lebens und der Demokratie? Ist die Cancel Culture ein Thema, über das sich auch eher linksliberal orientierte Menschen Sorgen machen sollten?

Darüber möchten wir mit Ihnen im Berliner Salon des Freiblickinstituts diskutieren.

Referent

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Anmeldung

Die Diskussion findet online per Zoom statt. Einlass ab 18.45 Uhr. Den Link erhalten Sie, wenn Sie sich über unsere Meetup-Seite anmelden.